Es ist Winter und die Eisbade- und Kälteschwimm-Saison haben im Herbst begonnen.
Vor dieser Zeit graute mir in der Vergangenheit immer ganz besonders, war das doch die Zeit, in der die dunklen Tage meine Depressionen gerne mal hervorgeholt haben.
Ich freue mich heute sagen zu können, dass ich den Herbst und den Winter nun genauso lieben kann, wie die hellen Jahreszeiten.
Woran das liegt, klärt dieser Blog zum Jahresende. Viel Spaß beim Lesen!
Dies war wieder ein turbulentes Jahr in meiner Selbständigkeit.
Viele interessante Klienten und neue Erfahrungen, sowie neue Fortbildungen, die das Bild immer kompletter gemacht haben.
Leider war meine Website wenig sichtbar, so habe ich mich in diesem Herbst entschieden, herauszufinden, wie man das besser machen kann und ich darf nun meine runderneuerte Website präsentieren, auf der man Dinge einfach besser findet und auch Google und Co lieben meine Seite nun.
Es gibt jetzt auch eine sehr detaillierte Seite zu meinem Herzensthema „Die gesundheitlichen Vorteile der Kälte.“.
Genau, diese Kälte ist es, die es mir heute erlaubt, die Furcht vor der dunklen Jahreszeit nicht mehr haben zu müssen. Im Gegenteil. Ich schwinge nun viel besser mit den Jahreszeiten mit.
Ich habe meine persönlichen Experimente mit der Kälte gemacht und kann sagen, dass die Depressionen, wenn sie mal wieder „Guten Tag“ sagen, sofort wieder gehen, wenn ich meine Kälteanwendungen nutze. Das kann ein Bad in der Eistonne oder eine Joggingrunde mit wenig Bekleidung sein, Hauptsache, die Kälte kommt an meinen Körper ran und dann lassen mich diese Gefühle, die ich mir nie vollständig erklären und auch nicht willentlich ablegen konnte, meistens sehr schnell wieder los.
Mittlerweile bin ich eng in der Eisbadeszene vernetzt und freue mich, immer mehr Gleichgesinnte kennenlernen zu dürfen, die auch wissen, was der Kältereiz zu bieten hat.
Ich möchte hier nur die ICE-Academy erwähnen und auch das fantastische Kältenetzwerk Schweiz.
Die Kälte ist gewiss kein Allheilmittel, aber sie kann ein einfacher Weg sein, zu mehr körperlicher Achtsamkeit zu gelangen und in sehr kurzer Zeit sehr tiefe Entspannung zu erfahren und danach ein Hochgefühl genießen zu dürfen, dass einen den ganzen Tag lang begleiten kann.
Und bis heute habe ich krassen Respekt, wenn ich in die Tonne oder den See steige, weil es IMMER für die ersten paar Sekunden eine wirklich starke Reaktion des Körpers gibt, die Dir sagt. „Komm raus! Tu es nicht. Es ist so kalt!“
Aber da ich weiß, wie es läuft, freue ich mich dann auch schon auf den Lohn der kurzen Schmerzen und der Kälteabneigung, dieses schwer zu toppende natürlich Gefühl der Euphorie und des Gefühls dafür, dass man am Leben ist.
Und das nutzt sich nicht ab. Eisbaden macht süchtig, das kann man sagen.
Meine Erfahrung, meine Gefühle! Aber nachdem ich nun schon eine ziemlich große Anzahl von Menschen durchs Eis gecoacht habe, ist es immer wieder dasselbe.
Menschen blühen förmlich vor einem auf, wenn sie die erste Minute überstanden haben.
Es wird Zeit, sich dieses Phänomen selbst anzuschauen und es auszuprobieren.
Stöbert doch mal auf meiner Website und macht Euch ein Bild und wenn Ihr wollt, nehmt an einem Gruppen-Eisbade-Seminar teil oder meldet Euch bei mir und wir machen ein Einzelcoaching.
Gerne begleite ich auch private Gruppen ins Eis, die Logistik und Durchführung könnt Ihr gerne mir überlassen, Ihr habt mit der Kälte dann schon genug zu tun 😊.
Auch Firmen interessieren sich mehr und mehr für dieses Thema, weil es ein tolles Werkzeug der Stärkung der Mitarbeiter zur Selbstfürsorge und Selbstverantwortung im Rahmen eines Gesundheitsmanagement-Ansatzes sein kann.
Die Kälte ist nicht für absolut jeden, deshalb stehen auch eine gute Vorab-Anamnese und die Einschätzung der persönlichen Gesundheit und die damit verbundenen Risiken hoch auf der Agenda.
Wissensvermittlung und eine gute Risikoprüfung gehen bei mir vor allem.
Damit einem großartigen Erlebnis im Eis für Dich nichts im Wege steht.
Herzliche Grüße,
Michael Harms
NB: Ich verwende der Einfachheit halber keine genderorientierte Differenzierung, respektiere diese aber vollkommen. Ich greife aus reinen Zeitgründen zur konservativen Schreibweise. Es sei mir hoffentlich verziehen 😊